Für Helden: die Streif in Kitzbühel

Für Helden gemacht: die Streif in Kitzbühel

Am 21. Januar 2017 ist es wieder soweit: die mutigsten Skifahrer der Welt stürzen sich mit über 140 km/h die Streif hinunter. Dann ist nicht nur Kitzbühel im Hahnenkamm Fieber. Wenn die Athleten bei der spektakulärstes Abfahrt des Ski-Weltcups alles geben, schaut die ganze Welt auf Tirol. Wir haben hier ein paar interessante Fakten zu Kitzbühel, der Streif und dem ganzen drumherum für euch zusammengestellt.

 

Was ist die Streif?

Die Streif ist die Abfahrtsstrecke in Kitzbühel. Zu Recht gilt sie als die gefährlichste Rennpiste weltweit. Der Start der Abfahrt liegt auf 1665 m ü.d.M. Das Gefälle beträgt am Starthang 50%. Noch steiler wird es an der weltbekannten „Mausefalle“. Dieses steilste Stück der Strecke weist ein 85% Gefälle auf. Wer hier beim Weltcup-Rennen springt, fliegt bis zu 60 Meter weit durch die Luft.

Insgesamt ist die Strecke 3.312 m lang. Kurz vor der Zieleinfahrt erreichen die Rennfahrer bis zu 140 km/h. Das Ziel liegt auf 805 m ü. d. M. ganz nahe am Zentrum von Kitzbühel.

 

  • Kitzbühel und die Streif - Abfahrt für Helden. Danach einen Jaga
    Noch ist es ruhig - bald kommen 45.000 Zuschauer

 

Was heißt HKR?

„HKR“ ist die Abkürzung für Hahnenkamm-Rennen. Schon seit 1931 organisiert der Ski Club Kitzbühel diesen weltbekannten Wintersport-Event. Neben Trainingsrennen gibt es am ersten Tag den Super G, dann die Abfahrt und schließlich den Slalom.
Der Sieg der Abfahrt ist im Übrigen mit über 70.000 Euro dotiert.

 

Wer kommt zum Hahnenkamm Rennen?

Abgesehen von den Top-Profi-Skifahrern der Welt kommen bis zu 100.000 Zuschauer nach Kitzbühel. Und das an einem Rennwochenende. Am beliebtesten sind die Karten für die Abfahrt. Etwa 45.000 Zuschauer sehen die Helden der Streif direkt an sich vorbeifliegen.

Wenn ihr 2017 live vor Ort sein möchtet, noch gibt es Karten. Wir waren 2016 dabei, ob wir es beim nächsten mal wieder schaffen, ist noch nicht ganz klar.

 

Und wenn der Weltcup Zirkus weiterzieht?

Die Streif ist prinzipiell für alle Skifahrer befahrbar. Auf der rot markierte Streif-Familienabfahrt werden die schwierigsten Abschnitte umgangen. Wer sehr erfahren und mutig ist, kann aber auch die als „Extrem-Skiroute“ gekennzeichnete Original-Streif fahren. Das ist der Adrenalin-Kick pur. Einer unserer Kollegen hat sich vergangenes Jahr runter gewagt. Den Jagatee danach hat sich Thomas damals mehr als verdient!

 

Über Berichte eurer Erlebnisse zu Kitzbühel freuen wir uns natürlich sehr!

 

 

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